Pressemeldung vom 05.12.2008

Gelsendienste-Rad(t)fahrer im Revier:
Erste Erfahrungen der Service-Mitarbeiter

Viele Fragen zum neuen Service, diverse Hinweise zur Entsorgung und manche Infos zur Weitergabe an andere Stellen: Diese Stichworte beschreiben grob die Themen, mit denen sich die Gelsendienste-Rad(t)fahrer in ihren ersten Einsatztagen befasst haben.

Die sechs Gelsendienste-Mitarbeiter auf Fahrrädern sind seit letzter Woche als direkte Ansprechpartner für die Gelsenkirchener Bevölkerung vor Ort unterwegs: Sie ermitteln im Gelände abgestellten Müll, informieren die Bürger rund um Sauberkeitsfragen im Stadtgebiet und nehmen Hinweise und Anregungen entgegen. Neben dem persönlichen Kontakt zum Rad(t)fahrer können die Bürger auch Hinweise in die 30 im Stadtgebiet verteilten Zettelkästen werfen. Die Kästen werden von den Rad(t)fahrern regelmäßig geleert und die Schreiben bearbeitet.

Derzeit machen sich die Gelsenkirchener spürbar mit dem neuen Service vertraut: Oft wurden die Gelsendienste-Mitarbeiter nach ihrer Funktion gefragt. „Daran sieht man, dass die Bürger Interesse haben“, freut sich Rad(t)fahrer Wolfgang Scholz. Und meist ergeben sich im Gespräch weiterführende Fragen: „Wie entsorge ich Schadstoffe richtig?“, oder „Ist die Sperrmüllabfuhr kostenlos?“, möchten viele Bürger wissen. Da weiß Scholz dann zu helfen: Er informiert über Schadstoffmobil und Recyclinghöfe und beruhigt den besorgten Entrümpler, denn kostenlose Sperrmüllabfuhr gehört zum Service.  Insgesamt sind es viele Fragen rund um das Gelsendienste-Service-Angebot, die mündlich gestellt werden. Ganz aktuell sind natürlich Fragen zu den Leistungen in der Laubzeit.

Erste Hinweise aus den Zettelkästen waren bereits sehr hilfreich: So wurde berichtet, dass auf einem genau beschriebenen Grüngebiet ein alter Kühlschrank vor sich hinrostet. Da kann dann schnellstens Abhilfe geleistet werden. Allerdings sind manche Zettel anonym oder geben den Fundort nicht genau an. „Damit können wir leider wenig anfangen“, weiß Rad(t)fahrer-Chef Manfred Fuchs. „Die Zettel sollten schön leserlich geschrieben sein, genaue Ortsangaben beinhalten und nicht anonym sein. Dann können wir bei Bedarf nachfragen und den Hinweisen schnell nachgehen.“ Ein netter Vorschlag war, so fand das Rad(t)fahrer-Team, den Bahnhofsvorplatz in Charly-Neumann-Platz umzubenennen. „Zwar sind wir nicht die richtigen Ansprechpartner“ berichtet Manfred Fuchs „aber wir haben den Vorschlag an die städtischen Kollegen weitergereicht.“