Pressemeldung vom 15.04.2009

Neuer Japangarten mit Tradition

Anlässlich des Wettbewerbs Entente Florale gestaltete Gelsendienste im Stadtgarten in Gelsenkirchen-Altstadt einen Japanischen Garten. Der Garten nutzt Steine und Felsen als zentrale Gestaltungselemente. Er stellt kleine, trockene „Berg- und-Wasser-Landschaft“ dar. Typisch japanische Gewächse vervollständigen das von Gelsendienste-Landschaftsingenieurin Daniela Pucknus konzipierte Kunstwerk . Der Garten soll einen neuen Anziehungspunkt an einer bislang wenig besuchten Stelle des Stadtgartens schaffen.

Als Kulisse nutzt der Garten die felsigen Überreste einer historischen Gartenanlage von 1906, dem Alpinum. Die Trümmerteile der damals auch Grottengarten genannten Anlage bilden den idealen Rahmen für eine Gartengestaltung im Kare-sansui-Stil. Diese Unterform des Japanischen Gartens stellt eine Miniaturlandschaft dar. Wasserflächen werden mit Hilfe von Splitt dargestellt, der – in Wellen geharkt – die Oberfläche von Wasser symbolisiert. Für Besucher gibt es einen kleinen Sitzbereich mit Überblick über die Anlage. Die typisch japanische Flora passt sich in die Landschaft ein: Farne, Moose, Gräser, grüne Stauden und Bambus bedecken den Boden. Bonsai-Kiefern und Rote Schlitz-Ahorne schmiegen sich in die Täler der Berglandschaft.

Der Garten ist ganz nach den Statuten des Wettbewerbs Entente Florale als dauerhaftes Element im Stadtgrün angelegt. Das Hotel Maritim hat dafür die Patenschaft übernommen. Weitere Sponsoren sind die Steinmetz-Firma Künne und die shiaroma-Wellnesswelt.