Pressemeldung vom 24.04.2013



Gräber wollen gepflegt werden: Standsicherheit der Grabmale überprüfen

Zugewucherte Grabsteine und Grabeinfassungen, Abfälle oder alter, verfallener Grabschmuck stören das Bild des Friedhofs. Zu der würdigen Gestaltung einer Grabstätte gehört die regelmäßige Pflege. So ist es auch in der Friedhofsatzung der Stadt Gelsenkirchen festgeschrieben. Deshalb werden Angehörige von Verstorbenen gebeten, die Reihen- und Wahlgräber auf den städtischen Friedhöfen instand zu halten. Ansonsten besteht die Möglichkeit, dass das Nutzungsrecht für diese Gräber erlischt und sie eingeebnet werden.

Angehörige sollten zudem die Grabmale auf ihre Standfestigkeit überprüfen und gegebenenfalls befestigen: Die Nutzungsberechtigten der Grabstellen sind haftpflichtig, wenn es zu Schäden durch lockere Grabzeichen kommt. Sollten der Friedhofsverwaltung bei ihrer turnusmäßigen Überprüfung Grabsteine auffallen, die nicht mehr sicher stehen, so werden diese umgelegt.

Danach gibt es eine Frist von drei Monaten, um umgelegte oder umgestürzte Grabmale wieder aufzurichten und eventuelle Schäden zu beheben. Nach dieser Zeit werden die Grabmale von der Friedhofsverwaltung abgeräumt und nach einer Aufbewahrungsfrist von weiteren drei Monaten darüber verfügt.