Pressemeldung vom 10.06.2014



Unwetterschäden: Gelsendienste warnt vor Gefahren durch beschädigte Bäume und Astbruch

Das Unwetter am gestrigen Abend hat im Gelsenkirchener Stadtgebiet flächendeckend großen Schaden angerichtet. Insbesondere vom Baumbestand geht aktuell weiter Gefahr aus. Durch den Sturm sind viele Bäume in ihrer Standfestigkeit beeinträchtigt und es hängen unzählige ab- und angebrochene Äste in den Kronen und Astgabeln, die jederzeit herunterstürzen können. Die Bürgerinnen und Bürger werden deshalb gebeten, Flächen mit Baumbestand zu meiden. Der Zutritt zu den städtischen Parkanlagen, Waldgebieten, Friedhöfen sowie den Spielplätzen ist bis auf Weiteres gesperrt. Allein die Begutachtung der Schäden wird noch mehrere Tage in Anspruch nehmen.

„Nach Ende des Unwetters haben wir in der Nacht akute Gefahrenstellen gesichert und besonders wichtige Straßen geräumt, darunter die Zuwege der Krankenhäuser“, erklärt Uwe Unterseher-Herold, Betriebsleiter Gelsendienste. „Seit dem Morgen arbeiten wir nun mit mehr als 300 Kräften nach demselben Einsatzplan wie im Winterdienst.“ Aufgrund des immensen Ausmaßes des Schadens liegt der Fokus zunächst darauf, umgestürzte Bäume und abgeknickte Äste von den Hauptverkehrsadern zu räumen. Neben Radladern sind dazu auf Schneeschilder umgerüstete Kehrmaschinen sowie Häckselkolonnen im Einsatz. Außerdem werden mit Großkehrmaschinen verstopfte Straßeneinläufe gereinigt, um Überschwemmungen zu beseitigen.

Die durch das Unwetter verursachten Schäden werden von Gelsendienste nun Schritt für Schritt nach den für den Winterdienst festgelegten Stufen bearbeitet. Hinweise zu akuten Gefahrenstellen nimmt die Notrufzentrale der Feuerwehr unter der Telefonnummer 112 entgegen.