Pressemitteilung vom 05.05.2015



Wetterbedingte Sondereffekte beeinflussen den Jahresabschluss 2014 von GELSENDIENSTE

Erstmals in der Geschichte von GELSENDIENSTE hat die eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt Gelsenkirchen das Wirtschaftsjahr mit einem Fehlbetrag abgeschlossen. Für 2014 weist das Jahresergebnis ein Minus von 77.195 Euro aus.

Hauptursächlich hierfür ist das Ergebnis der Sparte „Grünflächenpflege“, welches wiederum maßgeblich durch die Auswirkungen des Orkans „Ela“ beeinflusst wurde. Für die Beseitigung der Sturmschäden sind bei GELSENDIENSTE bis zum Jahresende 2014 nahezu 65.000 Arbeitsstunden angefallen, davon rund 4.200 als Überstunden. Die Personal- und Sachkosten belaufen sich auf insgesamt 4,44 Mio. Euro. Hinzu kommen Aufwendungen von rund 1,2 Mio. Euro für die Beauftragung von Fremdleistungen. Abzüglich der Zuwendung durch das Land Nordrhein-Westfalen von rund einer Million Euro verbleibt allein bei diesem Posten eine Differenz in Höhe von 145.378 Euro. Zudem wurde eine Rückstellung für die Beseitigung von Sturmschäden in Höhe von 340.000 Euro gebildet.

Ebenfalls wetterbedingt ist eine Abwertung des Postens „Streusalz“. So sorgten die beiden vergangenen warmen Winter für gesunkene Beschaffungskosten, weshalb auf die in einer Großstadt notwendigerweise vorgehaltenen Vorräte an Streusalz eine Sonderabschreibung von 70.000 Euro vorgenommen werden musste.

Die verschiedenen Sondereffekte herausgerechnet liegt das Jahresergebnis von GELSENDIENSTE im Soll des Wirtschaftsplans 2014.