Pressemitteilung vom 25.04.2016



Warnstreik hat Auswirkungen auf die Abfallentsorgung

Von dem von der Gewerkschaft ver.di für den morgigen Dienstag angekündigten Warnstreik im öffentlichen Dienst wird auch der Bereich Abfallwirtschaft von GELSENDIENSTE betroffen sein. Der städtische Dienstleistungsbetrieb weist darauf hin, dass bei einer ganztägigen Arbeitsniederlegung die Abfuhr der grauen, blauen und braunen Tonnen ausfällt, die beiden Wertstoffhöfe geschlossen bleiben und Abholtermine für Sperrmüll und Elektrogroßgeräte verschoben werden müssen.

Die Leerung der Abfallbehälter kann auch nicht in den Folgetagen nachgeholt werden, da der Personalrat der hierzu erforderlichen Anordnung von Überstunden nicht zugestimmt hat. Sollte es den betroffenen Bürgern in Einzelfällen nicht möglich sein, den einmaligen Ausfall der Leerung der Restmüllbehälter bis zur nächsten regulären Abfuhr zu kompensieren, kann der Restabfall ausnahmsweise bis einschließlich Freitag, 29. April 2016, kostenfrei an den Wertstoffhöfen an der Adenauerallee 115 und der Wickingstraße 25a angeliefert werden. Hierbei muss lediglich ein Nachweis erbracht werden, dass der Abfall aus einem vom Streik betroffenen Haushalt in Gelsenkirchen stammt, was zum Beispiel durch die Vorlage des Personalausweises geschehen kann.

Altpapier und Bioabfall können generell in haushaltsüblichen Mengen kostenfrei an den beiden Wertstoffhöfen angeliefert werden. Für die Entsorgung von Altpapier stehen zudem im Gelsenkirchener Stadtgebiet rund 100 Depotcontainer zur Verfügung. Eine Übersicht der Standorte findet sich unter: www.gelsendienste.de/depotcontainer

Während des Warnstreiks wird auch keine Abholung von Sperrmüll oder Elektrogroßgeräten erfolgen. Die für den 26. April 2016 vereinbarten Termine werden im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten an den folgenden Arbeitstagen nachgeholt. Um den Rückstand möglichst schnell aufzufangen, wird dann eine kurzfristige Planung der Abfuhrrouten erfolgen. GELSENDIENSTE bittet die betroffenen Bürger um Verständnis, dass daher vorab kein genauer Nachholtermin genannt werden kann.

Die für Dienstag festgesetzten Termine zur Ausrüstung der Abfallbehälter für das Identsystem sind von dem Warnstreik nicht betroffen. Die Arbeiten werden durch einen Dienstleister durchgeführt und finden wie geplant statt.