Wusstet Ihr eigentlich …?

Hier könnt ihr mitmachen:

GE-putzt
Aktion GE-putztJedes Jahr im Frühling erwachen die Lebensgeister aufs Neue und es geht raus in die Natur. Ärgerlich nur, wenn ihr dann Ecken findet, wo andere achtlos ihre Abfälle hingeworfen haben, oder?

Besser als langes Ärgern ist kurzes Anpacken - und zusammen mit vielen anderen Helfern macht das sogar richtig Spaß!

Egal ob ihr eine Kindergartengruppe, Spiel- oder Schulfreunde, Vereinskameraden oder einfach nur gute Kumpels seid. Alle Teilnehmer der „GE-putzt“-Aktion erhalten Handschuhe und Müllsäcke, und dann geht es los: In Parkanlagen, auf Spielplätzen und Grünflächen wird aufgesammelt, was dort nicht hingehört! Der gesammelte Müll wird zu abgesprochenen Sammelplätzen gebracht und dort von Gelsendienste abgeholt.

Und dann kann der Frühling wirklich kommen!

Lust, mitzumachen? Weitere Informationen gibt es hier:

Umweltdiplom für Kinder
In Gelsenkirchen gibt es viel zu entdecken. Um euch zu zeigen, was es alles so gibt, ist ein vielseitiges Programm zusammengestellt worden. Klickt einfach mal auf die folgenden Seiten

http://umweltportal.gelsenkirchen.de/Umweltbildung/umweltdiplom.asp

So könnt Ihr zum Beispiel bei der GELSENDIENSTE- Aktion „GE-putzt“ mitmachen, einer großen Müllsammelaktion im März, vielleicht auf Eurem Spielplatz. Wenn ihr wollt, bastelt Geschenkideen aus Müll oder macht mit bei einer Müllrallye GELSENDIENSTE.
Wenn ihr an sechs Veranstaltungen teilgenommen habt, bekommt ihr das Umweltdiplom und einen Preis eurer Wahl.

Was gibt es noch?
In so einer großen Stadt ist einiges los und es gibt viel zu entdecken.
Was euch besonders interessieren wird, haben wir auf den folgenden Seiten für euch zusammengestellt. Es geht um

  • Kinderspielplätze
  • Riesenberg Abfall
  • Hilfe, ein Laubberg!
  • Kein Salz für den Schneemann
  • Was ist ein Schnullerbaum?

Kinderspielplätze
Wasserspielplatz NordsternparkDie Mitarbeiter von GELSENDIENSTE schauen regelmäßig bei allen Kinderspielplätzen, die der Stadt gehören, nach, ob die Spielgeräte auch in Ordnung sind. Wenn etwas kaputt ist, reparieren wir es. Und wenn der Sand mit der Zeit schmutzig geworden ist, bringen wir neuen.
Ihr kennt wahrscheinlich die Kinderspielplätze in der Nähe eurer Straße. Es gibt aber auch Spielplätze, die liegen in den grünen Parks unserer Stadt. Einige sind besonders spannend, wie z. B. der Wasserspielplatz im Nordsternpark  




Riesenberg Abfall
Wenn ihr ein Eis aufgegessen habt, was macht ihr dann mit dem Eisstiel oder der Verpackung? Oder wenn ein Spielzeug kaputtgegangen ist, was macht ihr damit? Richtig, ihr werft es als Abfall zu Hause in die Mülltonne oder unterwegs in einen Papierkorb.
Wie ihr, so machen das natürlich alle, die in Gelsenkirchen wohnen.
Würde man den ganzen Müll 1 Jahr lang sammeln und auf einen großen Haufen werfen, dann gäbe es einen Berg, der die riesige Arena auf Schalke fünfmal füllen würde! Das entspricht etwa 1 Million Kubikmeter!

AltglascontainerNun wollen wir aber keinen großen Müllberg - und um den Berg so klein wie möglich zu halten, kann auch wieder jeder mithelfen.

Wie? Also, erstmal können viele Dinge, die wir so kaufen, wiederverwendet werden, wenn wir sie nicht mehr brauchen.

Zum Beispiel Glas. Colaflaschen oder Saftflaschen im Getränkekasten können beim Händler abgegeben und später gespült werden. Die sauberen Flaschen werden wieder neu befüllt. Das nennt man Mehrweg und es funktioniert mit Pfandflaschen - habt Ihr bestimmt schon mal gehört.
Andere Gläser, z. B. leere Gurken- oder Marmeladengläser, kann man in die großen weißen, grünen und braunen Sammelbehälter an der Straße werfen. Das Glas aus diesen Containern wird zu einer Firma gefahren, die es einschmilzt und daraus neue Gläser herstellt.

Blaue Tonne für AltpapierBeim Papier ist es ähnlich. Hier in Gelsenkirchen kann man alles, was aus Karton, Pappe oder Papier ist, in eine blaue Tonne werfen. Diese blaue Tonne kann jeder bei GELSENDIENSTE bestellen. Reinwerfen darf man beispielsweise Verpackungen, in denen das neue Spielzeug war, oder die Pappe vom Malblock, die übrig bleibt, wenn alle Blätter bemalt sind.
Aus dem gesammelten Papier wird wieder neues Papier hergestellt, das nennt man Recyclingpapier. Es ist übrigens gut zu erkennen: Oft ist das Symbol des „Umweltengels“ auf der Verpackung.

Die beste Art, den Abfallberg klein zu halten, ist aber, Abfälle zu vermeiden.
Wie das geht? Wenn ihr zum  Beispiel das Pausenbrot in eine Plastiktüte oder Alufolie wickelt, wird das Brot gegessen, die Verpackung weggeschmissen. Als Abfall. Nimmt man das Pausenbrot aber in einem stabilen Plastikbehälter mit, den man leer wieder nach Hause trägt, muss nichts weggeschmissen werden. Wenn das viele Kinder und Erwachsene jeden Tag machen, kann eine Menge Abfall vermieden werden.

Wenn ihr mehr zum Thema Müll erfahren möchtet, könnt ihr bei der Abfallberatung nachfragen. Für eure Lehrer oder Gruppenleiter gibt es bei uns auch Unterrichtsmaterial zum Ausleihen, dann könnt ihr in der Schule darüber sprechen.


Hilfe, ein Laubberg
LaubbergNach dem Sommer kommt der Herbst. Nicht nur im Wald, sondern auch von 25.000 Bäumen auf den Straßen von Gelsenkirchen, fallen dann die Blätter ab.
Würden die Mitarbeiter der GELSENDIENSTE in der Herbstzeit 8 Wochen Pause machen, lägen so dicke Haufen auf den Straßen, dass man darauf kaum noch Autofahren könnte. Auch das Fahrradfahren auf mehreren Lagen Blättern würde dann zu einer gefährlichen Rutschpartie werden.
Die Menge ist so groß, dass ihr euch einen Eisenbahnzug mit Laub-Wagons vorstellen müsst: Der Zug mit dem Laub aus Gelsenkirchen würde von der Nachbarstadt Bochum, einmal quer durch Gelsenkirchen bis zur Nachbarstadt Dorsten reichen!



Laubsaugen der LaubhaufenAber zum Glück machen die Mitarbeiter von GELSENDIENSTE im Herbst keinen Urlaub. Stattdessen fegen sie das Laub zusammen, laden es in Lkws oder saugen es mit Kehrmaschinen auf.
Leider fällt aber immer wieder neues Laub herunter, und die Arbeit muss wiederholt werden.
Wir können trotz eifriger Arbeit nicht vermeiden, dass das Laub manchmal für einige Zeit liegen bleibt. Daher eine Bitte an euch: Fahrt in dieser Zeit besonders vorsichtig! Fuß- und Radwege können nämlich sehr rutschig sein, und unter den Blättern können sich Steine verbergen.
Trotzdem sind wir froh, dass wir so viele Bäume in Gelsenkirchen haben. Schließlich versorgen uns die grünen Blätter mit frischem Sauerstoff, den wir zum Atmen dringend brauchen.



Kein Salz für den Schneemann


Im Winter kann man viel Spaß haben. Man kann Schneemänner bauen, Schneebälle werfen und Schlitten fahren.
Aber auf den Fuß- und Radwegen sind Schnee und Eis gefährlich: Man kann ausrutschen und sich wehtun.
Damit das nicht passiert, muss jeder vor seiner Haustür Schneefegen und etwas streuen, damit es nicht mehr so glatt ist. Dann können alle, besonders ältere Menschen oder kleine Kinder, wieder sicher zum Bus oder zum Einkaufen gehen.

Aber Achtung: Es darf kein Salz gestreut werden. Das hilft zwar, ohne viel Arbeit Schnee und Eis wegzutauen, ist aber für unsere Umwelt gar nicht gut.
Warum? Salz löst sich nicht in Luft auf, es sickert in den Boden. Aus diesem Boden nehmen die Pflanzen und Bäume mit ihren Wurzeln ihre Nährstoffe auf. Ist da zu viel Salz drin, werden Bäume und Pflanzen richtig krank.
Wenn Salz auf dem Gehweg liegt, leiden auch viele Hunde, die ja „barfuß“ gehen und denen das Salz an den Pfoten weh tun kann.
Darum im Winter bitte immer nur das streuen, was kein Salz enthält! Das sind zum Beispiel kleine Steinkrümel, die man auch Granulate nennt. In Baumärkten haben diese Säcke oft einen „Umweltengel“ auf der Verpackung.

Schild EiseinbruchUnd noch etwas Wichtiges zum Winter: ihr habt es sicher schon gesehen: auf den Seen, wie zum Beispiel dem Berger See, bildet sich im Winter, wenn es ganz kalt ist, eine Eisschicht. Das sieht aus wie ein fester Boden, aber lasst Euch nicht täuschen: er ist nicht fest. Wenn Ihr dort versuchen würdet zu gehen, kann immer und ziemlich plötzlich die Eisdecke einbrechen. Denn diese Eisschicht wird bei uns in Gelsenkirchen meist nie so dick, dass sie Menschen tragen kann. Ist jemand erst einmal in das eiskalte Wasser gefallen, kann er sich aus eigener Kraft oft nie retten, weil er nirgendwo Halt findet. Und ein anderer, der helfen will, fällt ebenso herein. Darum bitte n i e  auf eine Eisfläche gehen. Weil es so gefährlich ist, haben wir Schilder aufgestellt.


Was ist ein Schnullerbaum?
Einen ganz besonderen Baum im Wald von Schloss Berge hat GELSENDIENSTE zum „Schnullerbaum“ erklärt: An ihm wachsen die schönsten und buntesten Schnuller der Welt ...
Na ja, wachsen stimmt nicht ganz. Aber immerhin hängen einmal im Jahr ganz viele Schnuller dran. Und zwar dann, wenn sich viele Kinder endgültig vom Schnuller trennen möchten.
Gemeinsam mit den Kindern treffen wir uns am Schnullerbaum. Wir kommen mit einem großen Fahrzeug, an dem hinten eine offene Kabine angebracht ist, die hoch- und runterfahren kann, das nennt man „Hubsteiger“. Zusammen mit den Kindern fahren wir in den Baum hoch, wo die Kinder den Schnuller an die Äste hängen. Das ist spannend - und macht den Abschied vom geliebten Schnuller vielleicht etwas leichter.