Müllbehälter-Mindestvolumen

Wo Menschen leben fällt zwangsläufig Abfall an. Und weil die Menschen verschieden sind, weichen auch Art und Menge der Abfälle zum Teil erheblich voneinander ab.
Deshalb entscheidet in erster Linie der Grundstückseigentümer über das Volumen der Abfallbehälter, das an einem Grundstück für die Aufnahme der Abfälle benötigt wird.
Häufig kommt es jedoch zu Beschwerden von Nachbarn, Passanten oder Mitarbeitern der Müllabfuhr, wenn auf dem Grundstück immer wieder Abfälle oder mit Abfällen gefüllte Plastiktüten und -säcke herumliegen, weil die vorhandenen Behälter voll sind.
In diesen Fällen kann und muss die Stadt Gelsenkirchen im Sinne einer hygienischen Abfallentsorgung vorschreiben, wie hoch das Behältervolumen für den Restmüll anzusetzen ist.

Grundlage bei Wohngebäuden ist die Anzahl der dort wohnenden Menschen. Je nach Vorhandensein von weiteren Abfallbehältern wie z. B. der „Gelben Tonne“, einer „Biotonne“ oder auch einer eigenen Kompostierung ist für jeden Bewohner ein Volumen für den verbleibenden restlichen Abfall in der Satzung festgeschrieben.
Stimmt das errechnete Volumen nicht mit dem Volumen der Abfallbehälter überein, stellt GELSENDIENSTE weitere oder größere Behälter auf.

Bei Gewerbebetrieben wird das notwendige Behältervolumen über so genannte Einwohnergleichwerte ermittelt. Diese Werte wurden von einem anerkannten Institut der Abfallwirtschaft anhand von Abfallanalysen ermittelt.
Für die verschiedenen Gewerbe, Unternehmen oder öffentliche und private Einrichtungen gibt es aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit verschiedene Ansätze zur Ermittlung des jeweiligen Einwohnergleichwertes. Dies können z. B. die Anzahl der Beschäftigten, die Anzahl der Betten in Krankenhäusern oder Hotels oder der Sitzplätze in Theatern und Kinos sein.

Einzelheiten zum Mindestvolumen von Müllbehältern finden Sie in der Anlage 2 zur Satzung über die Abfallentsorgung in der Stadt Gelsenkirchen.

Weiterführende Fragen beantwortet Ihnen aber auch gerne unsere Abfallberaterin, Frau Regina Weitkämper, die Sie unter der Telefonnummer 02 09-9 54-42 48 oder per E-Mail erreichen.