„Wir sind aufnahmebereit!“

Austausch-neuer-PapierkorbÜber 1.000 Papierkörbe stehen oder hängen über das ganze Stadtgebiet verteilt überall dort, wo sie gebraucht werden. Allein in den großen Innenstadtbereichen in Gelsenkirchen sind es etwa 400 Behälter. Einer von ihnen ist also eigentlich immer mit wenigen Schritten erreichbar: an Haltestellen, in Fußgängerzonen, in Parkanlagen und auf Friedhöfen.
Aufgestellt und geleert werden sie von den Mitarbeitern der GELSENDIENSTE-Stadtbildpflege - und zwar je nach Bedarf. An Haltestellen in Wohnbereichen ist das meist einmal wöchentlich der Fall, an stark frequentierten Haltestellen oder in Geschäftsstraßen mindestens dreimal wöchentlich, und in den Innenstädten sind sogar bis zu 4 Leerungen täglich nötig!

Bei so vielen Papierkörben dürfte eigentlich gar kein Verpackungsabfall mehr auf der Straße zu finden sein, denken Sie?
Leider werfen immer noch einige Mitmenschen ihre Brötchentüte oder das Kaugummi achtlos auf den Boden statt in den Papierkorb. (Dort gehören übrigens auch Zigarettenkippen hinein, nachdem sie sorgfältig ausgedrückt wurden! Denn sind sie erst einmal in den Fugen von Pflastersteinen festgetreten, können sie kaum noch entfernt werden.)

HaengekorbWährend die einen also missachtet werden, fallen andere Papierkörbe auch immer wieder dem Vandalismus zum Opfer. Natürlich versucht GELSENDIENSTE, dem schon bei der Auswahl seiner Behälter Einhalt zu gebieten: Nicht umsonst sind an einigen Standorten die großen Behälter mit einer geriffelten Oberfläche ausgestattet, die das Plakatieren oder das Anbringen von Graffiti erschweren. Dass ein solcher Papierkorb für den Einsatz unter harten Bedingungen in Anschaffung und Instandhaltung nicht billig ist, versteht sich von selbst.
Apropos Kosten: Ein Entsorgungs-Dienstleister wie GELSENDIENSTE ist stets bemüht, die Gebühren gering zu halten. Bei allen Serviceleistungen müssen Kosten und Nutzen deshalb immer in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.
Für Bereitstellung und Unterhalt der Papierkörbe heißt das, nach Anschaffung und Anbringung auch die regelmäßigen Kontrollen und Leerungen ins Kalkül zu ziehen.

Wenn Sie - z. B. an einer Haltestelle - vielleicht einmal keinen Papierkorb vorfinden, so kann auch das mehrere Gründe haben.
Manche Haltestellen werden nur von wenigen Menschen genutzt, in nicht sehr dicht besiedelten Stadtteilen etwa. Dort lohnt die Anbringung eines Papierkorbes nicht, der dann ja auch regelmäßig entleert werden muss.
Andere Haltestellen werden von Verkehrsgesellschaften selbst unterhalten, an ihnen kann GELSENDIENSTE nicht tätig werden.
Da aber so viele weitere Papierkörbe über das Stadtgebiet verteilt sind, halten wir es in solchen Fällen für zumutbar, dass der Fahrgast seinen Abfall bis zum Vorfinden des nächsten Papierkorbs bei sich behält

Papierkorbleerung-Haltestelle

Andererseits stellt GELSENDIENSTE überall dort, wo größere Abfallaufkommen zu erwarten sind, auch entsprechend größere Behälter auf. So finden Sie beispielsweise in der Innenstadt oder an Haltestellen mit großem Schüleraufkommen Behälter mit  100 Litern Volumen anstelle der sonst üblichen 50-Liter-Körbe.


Sie sehen: Rund um den Papierkorb ist eine aufwendige Logistik zu seinem Unterhalt nötig. Und wenn trotz sorgfältiger Standortwahl und Leerungs-Rhythmen ein Papierkorb überläuft?
Dann stellen wir bei der Leerung meistens fest, dass darin Abfall entsorgt wurde, der dort nicht hineingehört: Vom defekten Regenschirm bis zur randvollen Restmüll-Tüte  haben unsere Mitarbeiter schon so manches aus den verstopften Behältern entfernen müssen.

Wenn Sie weitere Fragen oder Anregungen zu Papierkörben, zur Straßenreinigung oder ganz allgemein zur Stadtbildpflege haben, sprechen Sie uns bitte gerne an! Sie erreichen unsere Fachleute unter der Telefon-Nummer 954-20 oder per E-Mail!