Gebühren für die Abfallentsorgung im Stadtgebiet Gelsenkirchen (graue Tonne)

Die Jahresgebühren für die Abfallentsorgung setzen sich zusammen aus einer Grundgebühr und einer Leistungsgebühr. Darin enthalten ist zum einen die Gestellung der gemäß der Satzung über die Abfallentsorgung in der Stadt Gelsenkirchen (siehe §§ 4 und 5) erforderlichen Abfallbehälter, zum anderen die Entsorgung von Abfällen nach den von der Stadt festgelegten Abfuhrplänen. Die Kriterien für die Auswahl passender Abfallbehälter sind im Kapitel „Müllbehälter-Mindestvolumen“ beschrieben.

Die Gebühren für die einzelnen Behältergrößen sind in § 4 der Abfallgebührensatzung geregelt. 

Bei mehrmaliger Entleerung der 1,1 m³-Behälter (MGB) innerhalb der Woche beträgt die Gebühr das entsprechende Vielfache des Gebührensatzes. Ein Beispiel: Möchten Sie, dass Ihr MGB zweimal wöchentlich geleert wird, so fällt dafür das Doppelte des Gebührensatzes für dieses Behältnis an.

Für die Abholung und Beseitigung eines zugelassenen Müllsackes (80 l) gemäß § 4 Absatz 2 der Abfallentsorgungssatzung wird ebenfalls eine Gebühr erhoben (siehe § 5 Absatz 4 der Abfallgebührensatzung).

Wenn Sie größere Veranstaltungen planen, wie zum Beispiel ein Straßenfest oder einen Polterabend, können für derartige Anlässe zusätzliche Müllbehälter zeitweise zur Verfügung gestellt werden. Die Gebühr für die einmalige oder vorübergehende Bereitstellung (bis zu einer Woche Standdauer) von Müllgroßbehältern bis zu einem Fassungsvermögen von 1,1 m³ einschließlich einer Entleerung ist in § 5 Absatz 2 der Abfallgebührensatzung geregelt.

Für den Austausch von Behältern wird ebenfalls eine Gebühr erhoben (siehe § 5 Absatz 6 der Abfallgebührensatzung). Eine Gebühr wird nicht erhoben, wenn der Austausch der Behälter aus nicht vom Antragsteller zu vertretenden Gründen erforderlich ist. Werden mehrere Behälter ausgetauscht, entsteht die Gebühr für jeden einzelnen Behälter.