Was ist Sperrmüll, was nicht?

Unter der Telefonnummer 0209/954-4777 erhalten Sie in der Zeit von Mo-Fr 8:00-18:00 Uhr Uhr direkt einen verbindlichen Termin für die Abholung von Sperrmüll sowie bei Bedarf gerne eine eingehende Beratung.

Alternativ können Sie uns Ihren Terminwunsch schriftlich zukommen lassen:
Online: Antragsformular
E-Mail: sperrmuell@gelsendienste.de
Fax: 0209/954-4292 

Geben Sie bitte auf jeden Fall die Art und Anzahl der Gegenstände, Informationen zum Bereitstellungsort sowie Ihre Kontaktdaten inklusive einer Telefonnummer für Rückfragen an. 

Die Abholung von Sperrmüll ist in Gelsenkirchen für Privatpersonen kostenlos.

Bitte beachten Sie: Sperrmüll ist nicht gleich Sperrmüll! Damit Wertstoffe verwertet und Abfälle umweltgerecht und effizient entsorgt werden können, beachten Sie bitte unbedingt die nachstehenden Hinweise:

Sperrmüll bezeichnet sperrige, brennbare Abfälle (Hausrat) wie Möbel und andere Haushaltsgegenstände, die im Privathaushalt angefallen sind und die wegen ihres Umfanges oder Gewichtes nicht über die Restmüllbehälter entsorgt werden können (siehe Abfall-ABC). Meistens handelt es sich um Gegenstände, die Sie bei einem Umzug, wenn noch gut erhalten, auch mitnehmen würden. Dazu gehören zum Beispiel Stühle, Tische, Schränke und anderes Mobiliar sowie Teppiche, Matratzen und Federbetten. Aber auch Bodenbelege (Teppiche, PVC, Laminat) werden, wenn sie gebündelt bereit liegen, bei der Sperrmüllabfuhr kostenlos entsorgt.

Den Sperrmüll bitte auf dem Gehweg und möglichst nahe am Fahrbahnrand so lagern, dass der Straßen- und Fußgängerverkehr nicht behindert oder gefährdet wird. Eine Abholung von privaten Grundstücken (Vorgärten, private Grünflachen, Höfe, Toreinfahrten) ist aus arbeitsschutzrechtlichen Gründen leider nicht möglich. Besteht die Gefahr, dass der Sperrmüll durch Fahrzeuge zugeparkt wird, sollten entsprechende Absperrungen vorgenommen werden, damit die Abholung des Sperrmülls auf jeden Fall auch am vereinbarten Abfuhrtag möglich ist. Befindet sich vor dem Gehweg ein Parkstreifen, sollte der Sperrmüll auf diesem bereitgelegt werden.

Sperrmüll darf frühestens am Vortag des vereinbarten Abfuhrtermins ab 12:00 Uhr bereitgestellt werden. Wer schon Tage vorher seine Abfälle auf dem Gehweg lagert, produziert nicht nur eine Dreckecke, sondern gefährdet gegebenenfalls Fußgänger und den Straßenverkehr. Er handelt damit ordnungswidrig und muss mit einem Bußgeld rechnen! Übrigens bleibt derjenige, der den Sperrmüll bereitstellt, bis zum Abtransport durch GELSENDIENSTE für diesen verantwortlich.

Bei Renovierungsabfällen handelt es sich um nicht zum Sperrmüll gehörende brennbare Materialien aus Umbauten. Hierzu gehören zum Beispiel Decken- oder Wandverkleidungen, Tapetenreste, Schalbretter, Teile von Lauben und Zäunen, Parkett, Paneele, Fußleisten und Türen sowie in Säcke oder Kisten verpackte Materialien (außer gebührenpflichtige Abfallsäcke). Die Entsorgung von Renovierungsabfällen ist gebührenpflichtig, hierfür kann zudem der Containerdienst von GELSENDIENSTE in Anspruch genommen werden. Über die anfallenden Kosten geben die Mitarbeiter gerne Auskunft.

Gegenstände, die aufgrund ihrer Größe oder Gewichtes nicht von Hand verladen werden können (z. B. Klavier) oder aufgrund ihres Materials nicht im Sperrmüllfahrzeug verpresst werden können, sind von der Entsorgung ausgeschlossen.

Hausmüll darf nicht zum Sperrmüll gelegt werden. Für Abfälle, die nicht mehr in die Restmülltonne passen, können gebührenpflichtige Abfallsäcke erworben werden. Diese können dann zur Restmülltonne beigestellt werden.

Nicht zum Sperrmüll gehören außerdem: Problemabfälle wie beispielsweise Farben, Lacke, Chemikalien, Leuchtstofflampen, Altöl, Autobatterien, Altreifen und asbesthaltige Nachtspeicheröfen. Nicht brennbare Materialien wie Waschbecken, WC-Schüsseln und Fliesen können ebenfalls nicht über die Sperrmüllabfuhr entsorgt werden.

Verwertbare Materialien wie Pappe und Papier, Glas oder gut erhaltene Bekleidung sollten über die entsprechenden Depotcontainer entsorgt werden. 

Elektrogroßgeräte wie Kühlschränke, Spülmaschinen oder Elektroherde werden getrennt vom Sperrmüll eingesammelt. Bitte geben Sie bei der Terminvereinbarung unbedingt an, falls mit Ihrem Sperrmüll auch solcher Elektroschrott abgeholt werden soll. Stellen Sie diese Geräte bitte gesondert neben dem Sperrmüll bereit. Natürlich können Kühl- und Gefrierschränke nur entsorgt werden, wenn keine Lebensmittelreste mehr enthalten sind.

Und hier noch ein Tipp, wenn Ihnen der zu entsorgende Hausrat zu schwer oder zu sperrig sein sollte: GELSENDIENSTE transportiert in Gelsenkirchen auf Wunsch Sperrmüll aus Wohnungen und Kellern zur vorgesehenen Abholstelle. Transportiert werden können jedoch nur Gegenstände, die sich von zwei Personen per Hand tragen lassen. Weitere Informationen erhalten Sie bei unserer Kundeninformation (Telefon: 0209/954-4777, E-Mail: sperrmuell@gelsendienste.de).