Pressemeldung vom 27.05.2009

Zwischenbilanz: Sechs Monate Gelsendienste-Rad(t)fahrer

fahrradWilde Müllkippen mag niemand. Auch für gedankenloses Wegwerfen von Müll haben die Gelsenkirchener Bürger kein Verständnis. So die Zwischenbilanz der Gelsendienste-Rad(t)fahrer, die seit sechs Monaten als direkte Ansprechpartner für die Gelsenkirchener Bevölkerung in Sachen Müll unterwegs sind.

Unzählige Gespräche haben die sechs Gelsendienste-Mitarbeiter seit November letzten Jahres geführt und mehrere Dutzend Schreiben aus den 30 Zettelkästen bearbeitet. Dabei waren viele konkrete Hinweise auf Müllansammlungen im Stadtgebiet. Auch Lob für die Rad(t)fahrer war dabei. Das Briefchen mit dem Kommentar „Schön, dass Sie den direkten Kontakt suchen“ hat das Rad(t)fahrer-Team  besonders gefreut. 

Oft waren die Zettelkästen aber auch das Ventil, um persönlichen Unmut zu äußern.  Wiederholt schimpften Bürger über das rücksichtslose Hinterlassen von Hundekot auf öffentlichen Wegen und Grünflächen, ärgerten sich über leer stehende Häuser und Lärm, oder wollten die Dekoration von Schaufenstern anders gestaltet haben. Auch wenn Abhilfe nicht in der Hand der Gelsendienste-Beschäftigten liegt: Die Hinweise wurden an die zuständigen Stellen weitergeleitet.

Die Anzahl der Schreiben reduzierte sich im Laufe der Monate, dafür wurden die persönlichen Gespräche der Rad(t)fahrer mit den Bürgerinnen und Bürgern häufiger und intensiver. In einem speziellen Fall entwickelte sich aus einem Bürgeranliegen direkt eine gute Idee: So wurden die Fragen: „Was nehmen Sie denn alles kostenlos an?“ und „Wo muss ich da hin?“ sehr häufig gestellt. Da eine schriftliche Aufstellung oft nachhaltiger ist als eine mündliche Erklärung, hat das Team um die Rad(t)fahrer daher einen Handzettel entworfen. Der erklärt, welcher Müll umsonst oder zu geringem Preis an den Recyclinghöfen abgegeben werden kann. Auf der Rückseite der Handzettel ist außerdem die Anfahrt zu den beiden Recyclinghöfen abgedruckt. Den Handzettel können die interessierten Bürger jetzt direkt mitnehmen.

Der Rad(t)fahrer-Service ist Bestandteil des Gelsendienste-Konzeptes „Sauberes Gelsenkirchen“: Die Rad(t)fahrer ermitteln wild abgestellten Müll wie ins Gelände geworfene Autoreifen, Müllsäcke oder alte Möbel am Straßenrand. Sie informieren die Bürger und nehmen Fragen, Anregungen und Hinweise auf.

Eine Broschüre zum Download finden Sie hier.