Pressemitteilung vom 29.04.2016



Sonderregelung für die Müllabfuhr in den vom Warnstreik betroffenen Revieren

GELSENDIENSTE bittet um Verständnis, dass die Leerung der Abfallbehälter in dem vom Warnstreik am Dienstag betroffenen Revieren nicht nachgeholt werden kann. Grund für den ersatzlosen Ausfall ist, dass anders als zum Beispiel in Bottrop oder Gladbeck der Personalrat der Stadt Gelsenkirchen der zur Durchführung der Nachleerung erforderlichen Anordnung von Überstunden nicht zugestimmt hat.

Daher hat GELSENDIENSTE für die Restmüllabfuhr in den betroffenen Straßen eine Sonderregelung getroffen: Anwohner können Restabfall einmalig zur nächsten regulären Abfuhr in Säcken neben die Behälter stellen. Die Abfallmenge darf jedoch nicht größer sein, als das Volumen der jeweils am Grundstück vorgehaltenen Restmüllbehälter. GELSENDIENSTE bittet darum, dickwandige Abfallsäcke zu benutzen und diese sorgfältig zu verschließen.

Um die aufgrund des Warnstreiks ausgefallenen Termine zur Abholung von Sperrmüll und Elektrogroßgeräten möglichst schnell nachfahren zu können, ist momentan ein zusätzliches Sammelfahrzeug im Einsatz. Der entstandene Rückstand kann voraussichtlich bis Anfang kommender Woche aufgeholt werden.

Abschließend weist GELSENDIENSTE darauf hin, dass gemäß der Abfallentsorgungssatzung der Stadt Gelsenkirchen aufgrund der streikbedingten Unterbrechung der Abfallentsorgung kein Anspruch auf Ermäßigung der Gebühren oder auf Schadenersatz besteht.